Veranstaltungen
in der Region Blumenegg

„Bewusstheit durch Bewegung“

Mi, 28.01.202608:30 Uhr

Kursraum Gais, Am Bühel 4, Bludesch-Gais

Sonstiges

Krankenpflegeverein Bludesch

Feldenkrais Gruppenkurs - „Bewusstheit durch Bewegung“

 

Bewegen Sie sich leichter, freier, bewusster.

Feldenkrais – sanfte Bewegungslektionen für mehr Entspannung und Leichtigkeit im Alltag – für alle Altersstufen und jeden Fitnessstand, ganz ohne Vorkenntnisse.

 

Vormittagskurs, mittwochs um 08:30 Uhr

Beginn ist am 28.01.2026 mit 10 Einheiten zu jeweils 1 Stunde, im Kindergarten Gais

Ein unverbindliches Schnuppern ist jederzeit möglich.

Leitung und Anmeldung bei Heike Lessiak FELDENKRAIS®Practicioner (0660 / 81 85 883)

Blutspende-Aktion

Di, 10.02.202617:30 Uhr bis

Di, 10.02.202620:30 Uhr

Volksschule Bludesch

Sonstiges

Gib dein Bestes und spende Blut! – Am Dienstag, den 10. Februar 2026 findet in der Volksschule Bludesch eine Blutspende-Aktion des Roten Kreuzes statt.


Blutspenden können Personen zwischen dem 18. und 70. Geburtstag, die gewisse gesundheitliche und gesetzlich festgelegte Kriterien erfüllen. Bitte bringe einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis mit!
Weitere Infos unter Tel: 0800 190 190 oder online unter Gib Dein Bestes - Spende Blut!

Funkenabbrennen

Sa, 21.02.202619:00 Uhr

Bludesch

Feste, Feiern, Markt

11:00 Uhr - Bewirtung im beheizten Zelt (Kinderfunkenbau)

15:30 Uhr - Kinderfackelbau im Zelt

18:00 Uhr - Fackellauf ab der Volksschule

18:30 Uhr - Kinderfunken

19:00 Uhr - Funkenabbrennen 

 

Die Funkenzunft Bludesch freut sich auf Euren zahlreiche Erscheinen!

Silver Trio

Sa, 28.02.202619:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

The Silver Trio – bestehend aus Cäcilia Dorner (Violine), Miriam Dorner (Violoncello) und Stefan Man (Klavier) – formierte sich 2018 im Vorstudium am Landeskonservatorium Feldkirch. Seitdem hat sich das junge Ensemble beeindruckend entwickelt: Konzertauftritte führten das Trio bereits zum Davos Festival, zum Festival Kammermusik Bodensee, in den Angelika-Kaufmann-Saal, ins ORF-Funkstudio sowie ins österreichische Parlament.

2020 erschien das Débutalbum mit Werken von Beethoven, Rachmaninow und Bernstein. Mehrere 1. Preise bei Prima la Musica auf Landes- und Bundesebene unterstreichen das außergewöhnliche Talent der drei Musikerinnen. Derzeit vertieft das Trio seine kammermusikalische Ausbildung am Mozarteum Salzburg.

Salonvortrag "Ingeborg Bachmann und die Neuerfindung der Autorinnenrolle"

Mi, 04.03.202609:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

Ingeborg Bachmann, die 2026 ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte, gilt nach wie vor als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ihr vielfältiges Werk erfährt auch gegenwärtig faszinierende Neulektüren. Im Österreich der Nachkriegszeit hat sie gemeinsam mit Autorinnen wie Ilse Aichinger ein neues literarisches Selbstverständnis entworfen, das bis heute nachwirkt und den Möglichkeitsraum schreibender Frauen entscheidend erweitert hat.

Der Vortrag will die Entwicklung ihrer Poetik nachzeichnen und erläutern, worin die auch historische Bedeutung des ‚weiblichen‘ Blicks nach der Katastrophe des 2. Weltkriegs besteht. An der Wegscheide einer gesellschaftlichen Neuorientierung – „Erinnern oder vergessen?“ – reaktiviert die Literatur ihre kritische Kommunikationsfähigkeit und etabliert ein ‚kommunikatives Gedächtnis‘ in einer Gesellschaft, die glücklich ist zu vergessen.

Referentin: Univ.-Prof. Dr. Uta Degner ist Universitätsprofessorin für Österreichische Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Innsbruck.

Vernissage "Verstrickungen": Rita Singer

Do, 05.03.202619:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Ausstellung

In ihren neuen Arbeiten widmet sich die Vorarlberger Künstlerin Rita Singer den komplexen Krisen und globalen Verflechtungen unserer Gegenwart. Unter dem Titel „Verstrickungen“ zeigt sie Werke, die aus Alltagsmaterialien – vor allem Tageszeitungen – sowie textilen und plastischen Elementen entstehen. Gerade jene Zeitungen, die viele von uns tagtäglich am Frühstückstisch lesen, dienen ihr als Ausgangspunkt für eine künstlerische Auseinandersetzung mit Krieg, Pandemie, Klimakrise und weltweiten Fluchtbewegungen.

Singer macht sichtbar, wie eng diese Ereignisse miteinander verwoben sind. Gestrickte Erdteile stehen für die Verbundenheit der Menschen über Kontinente hinweg, besonders in Krisenzeiten. Blaue Kunstfaserschnüre und Calocephalus verweisen auf die allgegenwärtige Plastikflut, die unsere Natur – insbesondere die Meere – bedroht.

Über die Künstlerin
Rita Singer lebt und arbeitet in Vorarlberg. Ihr künstlerisches Schaffen bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Textilkunst, Objekt, Skulptur und Bildsprache. Sie verwendet dazu Materialien unterschiedlichster Art - oft aus der näheren Umgebung-, die sie zu poetischen wie kritischen Bildwelten verwebt. Singers Arbeiten zeichnen sich durch eine klare, unmittelbare Bildsprache aus, die gesellschaftliche Themen ebenso aufgreift wie persönliche Beobachtungen. Mit ihren Arbeiten ist sie seit vielen Jahren in zahlreichen Ausstellungen vertreten.

Die Ausstellung „Verstrickungen“ lädt dazu ein, die Gegenwart mit anderen Augen zu betrachten - und die verborgenen Zusammenhänge hinter den täglichen Schlagzeilen neu zu entdecken.

Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist vom 5. März 2026 bis 22. März 2026 jeweils am Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet sowie bei Veranstaltungen in der Villa Falkenhorst und jederzeit nach Vereinbarung.

Klaviermatinee "Frauen mit Flügel"

So, 08.03.202611:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Zum Weltfrauentag lädt die Villa Falkenhorst zu einer besonderen Matinee ein: Unter dem charmant doppeldeutigen Titel „Frauen mit Flügel“ präsentiert die junge Pianistin Mitra Kotte ein Programm, das Komponistinnen und Musikerinnen in den Mittelpunkt stellt – starke Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart, die sich mit Leidenschaft, Kreativität und Mut ihren Platz in der Musikgeschichte erobert haben.


Mit feinem Gespür und technischer Brillanz spannt Mitra Kotte den Bogen von romantischen Klavierminiaturen über impressionistische Klangfarben bis hin zu zeitgenössischen Werken. Werke von Clara Schumann, Fanny Hensel, Amy Beach und weiteren inspirierenden Komponistinnen laden zu einer musikalischen Reise durch verschiedene Epochen und Emotionen ein.
Ein Konzertabend, der nicht nur das Können einer außergewöhnlich talentierten jungen Musikerin zeigt, sondern auch den Beitrag von Frauen zur klassischen Musik feiert – poetisch, kraftvoll und beflügelnd.

Die junge Wiener Pianistin Mitra Kotte wurde 1995 in Wien geboren. Bereits im Alter von vier Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. Sie absolvierte ein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie ein Auslandssemester an der Korea National University of Arts in Seoul, das ihre künstlerische Perspektive nachhaltig prägte. Mitra Kotte hat bereits zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen und wurde mehrfach für ihre Interpretation besonders im klassischen Stil ausgezeichnet.  Außerdem war sie in der Saison 2022/23 Featured Artist bei Jeunesse – musik.erleben und wurde für die Saison 2025/26 in das Programm The New Austrian Sound of Music (NASOM) aufgenommen. 

Ein besonderer Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens liegt auf dem Entdecken, Interpretieren und Hervorheben von Werken von Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts. So erschien 2025 ihr Album „Herstory – mit Werken von Komponistinnen, die in der klassischen Musik bislang wenig gehört wurden. Mit beeindruckender technischer Brillanz, klarem Anschlag und fein differenzierter Klanggestaltung begeistert sie ein wachsendes Publikum – sowohl im Solorepertoire als auch in Kammermusik und Konzertformaten.

Motus Quartett

So, 15.03.202617:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Mit einem Bogen von der Wiener Klassik über die musikalische Moderne bis zur spätbeethovenschen Klangwelt führt das Motus Quartett durch ein Programm, das nicht nur stilistische Vielfalt, sondern auch einen expliziten Wien-Bezug trägt. Joseph Haydns Streichquartett g-Moll op. 74 Nr. 3, das berühmte „Reiterquartett“, entstand während Haydns Londoner Reisen, doch wurzelt seine formale Klarheit tief in jener wienerischen Quartetttradition, die Haydn begründet hat. Anton Weberns 5 Sätze für Streichquartett op. 5 hingegen stehen exemplarisch für die radikale expressive Verdichtung der Zweiten Wiener Schule – Miniaturen, in denen jeder Klang zum Ereignis wird. Den Abschluss bildet Ludwig van Beethovens Es-Dur-Quartett op. 127, das erste der späten Quartette, in denen Beethoven auf unvergleichliche Weise die Grenzen des Genres erweitert und damit das Streichquartett endgültig zu einem philosophischen Raum erhoben hat. 

Das vielfach preisgekrönte Motus Quartett wurde 2022 gegründet und besteht aus Tim de Vries (Niederlande), Karla Križ (Kroatien), Salvatore Borrelli (Italien) und Domonkos Hartmann (Ungarn). Es zählt zu den spannendsten Ensembles seiner Generation. Die vier Musikerinnen studieren bei Johannes Meissl an der mdw und erhielten prägende Impulse u. a. von Hatto Beyerle, Valentin Erben, Peter Schuhmayer und dem Jerusalem Quartet. 
Internationale Anerkennung erhielt das Ensemble u. a. mit dem 1. Preis und Sonderpreis der Frühklassik beim Internationalen Joseph Joachim Wettbewerb Weimar 2025, dem 3. Preis und zwei Sonderpreisen beim Trondheim International Chamber Music Competition, sowie dem mdw Great Talent Award (powered by Christian Zeller). Weitere Auszeichnungen der Internationalen Sommerakademie der mdw, darunter der Artis-Quartett-Preis und der Preis der Wiener Klassik, unterstreichen die künstlerische Qualität des Ensembles. Auftritte im Wiener Konzerthaus, im Musikverein Wien und im Concertgebouw Amsterdam markieren wichtige Meilensteine, bevor im Januar 2026 das Debüt in der Wigmore Hall folgt.

Flurreinigung

Sa, 21.03.202610:00 Uhr

Bludesch

Sonstiges

Nähere Infos folgen.

Salonvortrag "Lernen in virtuellen Wirklichkeiten: XR als Bildungstechnologie"

Mi, 01.04.202609:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

Unter dem Begriff XR (Extended Reality) werden moderne Technologien wie Virtual und Augmented Reality zusammengefasst, mit denen digitale Inhalte entweder in die reale Umgebung eingeblendet oder ganze virtuelle Räume geschaffen werden können.

Der Vortrag gibt eine kompakte Einführung in diese Technologien und zeigt anschließend, wie XR heute in Schule, Hochschule und beruflicher Ausbildung eingesetzt wird. Vorgestellt werden unter anderem virtuelle Lernräume, simulationsbasierte Trainings für komplexe Arbeitssituationen sowie ortsbezogene Anwendungen.

Anhand konkreter Beispiele werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen dieser Technologien aufgezeigt. Abschließend werden aktuelle Entwicklungen vorgestellt und ihre Bedeutung für zukünftige Formen des Lehrens und Lernens gemeinsam diskutiert.

Referent: Prof. Dr. Raphael Zender ist Inhaber des Stiftungslehrstuhl für Systeme der virtuellen Realität an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen

Goran Kovacevic Collective

So, 19.04.202611:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

No Limits 2.0   „Die Reise geht weiter“

Die Musik von No Limits vereint Klassik, Jazz, Folklore und Improvisation zu einer einzigartigen Klangwelt. Jedes Konzert ist eine neue Reise, bei der sich diese verschiedenen Genres zu einer gemeinsamen musikalischen Sprache verbinden. Mit einer kraftvollen Mischung aus Energie, Emotion, Kreativität und Spielfreude öffnet das Quartett dem Publikum die Türen zu faszinierenden Klanglandschaften. Mit ihrem aktuellen Programm blicken die vier Musiker auf ihren gemeinsamen Weg zurück und eröffnen gleichzeitig neue musikalische Horizonte. Ihre Musik ist eine Entdeckungsreise, die das Publikum berührt und inspiriert!

Goran Kovacevic Collective Raphael Brunner, Akkordeon I Peter Lenzin, Saxofon I Juan Carlos Diaz, Flöte I Goran Kovacevic; Akkordeon

Vernissage "schamlos lange schon" Heller.Ulmer

Do, 23.04.202619:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Ausstellung

„Nichts ist absolut. Alles verändert sich, alles bewegt sich, alles dreht sich, alles fliegt und verschwindet“. (Frida Kahlo)

Das Künstlerinnenduo Heller.Ulmer bezieht sich in seiner Ausstellung in der Villa Falkenhorst auf das Vergängliche und gleichzeitig auch auf das, was über einen längeren Zeitraum Bestand hat. Zum einen sind Fotoarbeiten zu sehen, ist doch die Fotografie ein Versuch, den Moment festzuhalten. Zum anderen laden mehrere Objekte im Raum zu näherer Betrachtung ein.

Und wie so oft schon scheint bei Yvette Heller und Gabriele Ulmer der zweigesichtige Gott Janus mit im Spiel zu sein. In den Arbeiten des Duos kann man Gegensätze und scheinbare Widersprüche entdecken. Ihre Kunst lebt vom Moment, vom Austausch, vom Mut zur Begegnung und von der Auseinandersetzung. Sie fordert uns auf, das Wahrgenommene zu hinterfragen. Zugehörigkeit wird nicht gegeben, sondern verhandelt, sie geschieht schlussendlich im Gehen, im Schauen, im Fragen.

Die Künstlerinnen gestalten Denkarchitekturen, in denen der Betrachtende Teil des Werkes wird und damit Teil des Prozesses, in dem Kunst überhaupt erst entsteht.

Über die Künstlerinnen

Das Duo Heller.Ulmer begann Ende der neunziger Jahre im Bereich der Konzeptkunst zusammenzuarbeiten. Die Arbeiten, die stets unter vier Händen entstehen, waren bereits in zahlreichen Ausstellungen rund um den Erdball zu sehen. Den größten Teil der Werke bilden Wachsbildobjekte. Gemeinsam entstehen auch Rauminstallationen, Papier- und Metallobjekte, Glas-, Textil- und Fotokunst.

Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist vom 23. April 2026 bis 17. Mai 2026 jeweils am Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet sowie bei Veranstaltungen in der Villa Falkenhorst und jederzeit nach Vereinbarung.

Alas Quartett

So, 26.04.202617:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Die vier Mitglieder des Alas Quartett haben sich 2023 an der Zürcher Hochschule der Künste kennengelernt. Die drei Streicherinnen bildeten bereits zuvor das Streichtrio Calla, bevor sie sich nun mit grosser Neugier zusätzlich der Klavierquartett-Literatur widmen. Sie geniessen regelmässige Inputs an der Zürcher Hochschule der Künste von Thomas Grossenbacher, Wendy Enderle und Christoph Berner. Noch im Gündungsjahr  2023 erspielte sich das Alas Quartett beim 1. Kammermusikwettbewerb Paul Juon in Appenzell den Spezialpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Paul Juon.

Das Preisträgerkonzert wurde von SRF Kultur aufgezeichnet. Seitdem verfolgen sie eine rege Konzerttätigkeit und traten unter anderem zuletzt beim Lucerne Festival 2025 auf.

In der Villa Falkenhorst präsentiert das Quartett ein Programm mit Werken von G. Fauré, V. Fung und J. Brahms. 

Marlies Schmid, Violine, geboren in Südtirol, erhielt ihre Ausbildung in Bozen und an der Zürcher Hochschule der Künste bei Rudolf Koelman, wo sie 2022 zwei Masterabschlüsse erlangte. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie u. a. von Lukas Hagen und dem Armida Quartett. Mehrere Auszeichnungen bei Prima la musica sowie ihre rege kammermusikalische Tätigkeit prägen ihr Profil.

Die Schweizer Bratschistin und Geigerin Mattea Anderes studierte in Basel, Bern und Zürich, u. a. bei Corina Belcea und Wendy Enderle, und schloss ihre Studien jeweils mit Auszeichnung ab. Orchestererfahrung sammelte sie im Berner Sinfonieorchester. Heute ist sie vielseitig kammermusikalisch tätig, unter anderem im Alas Quartett sowie in mehreren festen Ensembleformationen.

Carolin Salome Eychmüller studierte in Hamburg bei Sebastian Klinger, in Brasilien bei Fábio Presgrave, in Luzern bei Christian Poltéra und in Zürich bei Thomas Grossenbacher. Sie ist Stipendiatin der Stiftung Villa Musica und der Internationalen Musikakademie Liechtenstein. Seit 2024 ist sie festes Mitglied des Sinfonieorchesters St. Gallen und konzertiert zudem intensiv als Kammermusikerin.

Der brasilianische Pianist Ariel Lima studierte nach seiner Ausbildung in Belém an der École Normale de Musique in Paris sowie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Konstantin Scherbakov, wo er Bachelor und Master mit Auszeichnung abschloss. Neben seiner solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit realisiert er innovative, interdisziplinäre Konzertformate. Für sein Projekt The Grass erhielt er 2024 den ZHdK Förderpreis.

Liederabend

So, 03.05.202617:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Dieser Liederabend spannt einen weiten, feinfühligen Bogen zwischen Liebe, Natur, Sehnsucht und der universellen Sprache der Musik. Eröffnet wird das Konzert mit Liedern von Robert Stolz, die mit lebensbejahender Leichtigkeit zeigen, wie Liebe – im Großen wie im Kleinen – den Alltag erhellt und Beziehungen trägt. Ein inniges, naturverbundenes Bild von Zweisamkeit entwirft anschließend das Lied „Hier im Wald mit dir zu liegen“ der Vorarlberger Komponistin Gerda Poppa. Sehnsucht, heimliche Leidenschaft und tiefe Verbundenheit prägen die folgenden Stationen des Abends – von der drängenden „Heimlichen Aufforderung“ bis zum berührend ruhigen „Befreit“, das von einer Liebe erzählt, die selbst Vergänglichkeit überdauert.

Mit „Fisches Nachtgesang“ entsteht eine fast lautlose Klanglandschaft, bevor Franz Schubert mit „Die Forelle“, dem „Lied eines Schiffers an die Dioskuren“ und dem dramatischen „Der Zwerg“ eindrucksvoll die ganze Spannweite zwischen Naturidylle, Mythos, Spannung und düsterer Leidenschaft entfaltet. Auch das berühmte Klavierlied „Auf dem Wasser zu singen“ greift diese poetische Verbindung von Natur und Vergänglichkeit auf. In „Kleine Erde“, nach einem Gedicht von Elene Spoerl, richtet sich der Blick schließlich auf die Zerbrechlichkeit unseres Planeten und auf eine achtsame Verbundenheit mit der Welt, die uns umgibt.

Nach der Pause wendet sich der Abend der grenzenlosen Sprache der Musik zu. Volkslieder aus Spanien, dem Tessin, Irland, Israel, Vorarlberg, dem Libanon und Tschechien laden zu einer klangvollen Reise durch unterschiedliche Kulturen ein. Im „Lied ohne Worte“ findet diese Reise ihren ruhigen, zeitlosen Abschluss – jenseits von Sprache und Übersetzung. Den leidenschaftlichen Schlusspunkt setzen die Zigeunerlieder von Johannes Brahms, in denen sich tänzerische Energie, sehnsuchtsvolle Melancholie und feurige Dramatik zu einem mitreißenden Finale verbinden.

Gestaltet wird dieser stimmungsvolle Abend von der österreichischen Mezzosopranistin Veronika Dünser, die ihre Ausbildung in Feldkirch und Wien absolvierte und auf bedeutenden Bühnen im In- und Ausland zu erleben ist – unter anderem in Wien, Bern, Klagenfurt, bei den Salzburger Festspielen sowie in zahlreichen Konzert- und Liederabendformaten. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ivor Bolton, trat mit den Wiener Symphonikern auf und ist eine gefragte Interpretin im Opern- wie auch im Konzertfach.

Am Klavier begleitet sie Luca De Grazia, geboren in Lugano, ausgebildet in der Schweiz, Österreich, Italien und Frankreich. Er ist ein international tätiger Pianist, Kammermusiker und Liedbegleiter, der regelmäßig bei renommierten Meisterkursen, Opernstudios und Festivals mitwirkt und u. a. an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz sowie an internationalen Akademien tätig ist.

Ein Liederabend voller Farben, Geschichten und Stimmungen – zwischen Intimität, Natur, Leidenschaft und der verbindenden Kraft der Musik.

Salonvortrag "70 Jahre Österreich im Europarat – Engagement, Werte und europäische Verantwortung"

Mi, 06.05.202609:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

Seit sieben Jahrzehnten ist Österreich Mitglied des Europarates und damit Teil jener paneuropäischen Institution, die sich dem Schutz von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verschrieben hat. Der Vortrag zeichnet die Entwicklung dieser Mitgliedschaft nach und beleuchtet, wie Österreich die Arbeit des Europarates mitgeprägt hat – politisch, institutionell und werteorientiert. Seit 70 Jahren wirkt also Österreich im Europarat mit – was bedeutet dieses langjährige Engagement für Österreich, für die europäische Wertegemeinschaft und für die Zukunft der Kooperation in einem sich wandelnden politischen Kontext?
Andreas Lins spannt in seinem Vortrag den Bogen von den historischen Rahmenbedingungen des Beitritts über zentrale Wegmarken der vergangenen Jahrzehnte bis zu den aktuellen Herausforderungen, vor denen der Europarat heute steht. Im Fokus stehen Fragen der europäischen Zusammenarbeit, der Bedeutung multilateraler Institutionen sowie der Rolle kleiner und mittlerer Staaten im Gefüge internationaler Politik.
Der Salonvortrag lädt dazu ein, den Europarat nicht nur als historische Konstante, sondern als lebendiges Forum europäischer Verantwortung zu verstehen – und Österreichs Beitrag dazu kritisch wie konstruktiv zu reflektieren.

Referent: Mag. Andreas Lins, österreichischer Generalkonsul in Straßburg und stellvertretender Leiter der Ständigen Vertretung Österreichs beim Europarat.
 

Spotlightkonzert zum Muttertag: Tango Nuevo!

So, 10.05.202611:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Mit dem Quintett der Kammermusikklasse von Fabian Pablo Müller verschmelzen Leidenschaft und Präzession zu einem bewegenden Ganzen.
Sie führen das Publikum durch Spannung und Hingabe. Ein Tanz der Klänge, der zeigt, dass Bewegung weit über das Körperliche hinausgeht.

Matija Vucinovic, Saxofon I Ali Delangiz, Geige I  Aleksandar Milosevic, E-Gitarre I Paula Gomez, Kontrabass I Samar Naghizadeh, Klavier

Spotlight Konzerte
Die Spotlight Konzerte sind ein besonderes Konzertformat der Villa Falkenhorst. Die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler lag und liegt dem Verein Villa Falkenhorst besonders am Herzen: Jungen Ideen und Persönlichkeiten eine Bühne zu geben, ist eine lohnenswerte Investition in die Zukunft von Falkenhorst. Um eben diesem Gedanken Rechnung zu tragen, finden in Kooperation mit unterschiedlichen Partnern die Spotlight Konzerte, zu der aufstrebende junge Ensembles eingeladen werden, um ihnen eine Bühne zu geben. Die Spotlight Konzerte sind für alle Gäste kostenlos und verwöhnen neben den musikalischen auch mit kulinarischen Leckerbissen.

Familienkonzert: Kommissarin Flunke und die Schurken

So, 31.05.202615:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Konzertreihe mit musikalischen Erlebnissen für kleine und große Musikfans in der Villa Falkenhorst. In kindgerechter Atmosphäre werden klassische Werke aber auch moderne Literatur aufgeführt: eine ideale Möglichkeit, gemeinsam unvergessliche musikalische Momente zu erleben. 

Was passiert, wenn vier handfeste Schurken, alias Romero Calzone, Al Arrabiata, Mozzarella und Diavolo auf eine junge und schlaue Musikkommissarin treffen? 

Gemeinsam machen sich alle Akteure auf die Suche nach den Geheimnissen des musikalischen Zusammenspiels. Eine lustige und spannende Stunde Musiktheater. Wie funktioniert gemeinsames Musizieren? Braucht man dazu wirklich nur die Noten? Oder gibt es da noch etwas anderes – Wichtiges? Die vier Schurken scheinen genau dieses wichtige Etwas verloren zu haben.

Dabei müssen sie schon sehr bald ihren ersten Auftritt über die Bühne bringen – jeder spielt zwar genau das, was in den Noten steht, aber es klingt einfach scheußlich! Wenn nicht sehr bald etwas passiert, wird ihr erster Auftritt eine Riesenblamage und darauf haben sie nun wirklich keine Lust... Hilfe muss her! Die berühmte Musikkommissarin Flunke von der Abteilung Superschlau ist genau die Richtige – nur muss es den Schurken gelingen, ihre wahre Identität vor der Kommissarin geheim zu halten. Ein lustiges Verstecksspiel beginnt! Die schlaue Kommissarin Flunke verfolgt mit ihrem sicheren musikalischen Instinkt jede heiße Spur. Kann sie den kniffligen Fall lösen? Wesentliche Fertigkeiten wie das Stimmen der Instrumente, richtiges Atmen, ein gemeinsamer Rhythmus und aufeinander Hören muss sie den rauen Kerlen erst wieder beibringen. Und weil die manchmal ganz schön schwer von Begriff sind, braucht sie dazu dringend die Hilfe des Publikums!

Die Schurken Martin Schelling, Klarinette I Stefan Dünser, Trompete I Goran Kovacevic,  Akkordeon I Martin Deuring, Kontrabass
Murat Üstün, Musik I Teresita Colloredo, Regie I Lilian Genn, Schauspiel

Die Reihe der Familienkonzerte wird präsentiert von der Sparkasse Bludenz.

Die Schurken "La vita è bella"

So, 31.05.202617:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Nieder mit der Schwerkraft – es lebe der Leichtsinn!

Das Leben ist wunderschön, oder soll es eher heißen „das Leben kann wunderschön sein“? Es liegt meist ganz an uns eine der beiden Sichtweise einzunehmen. Wer sich nur ein bisschen umschaut und in den Medien stöbert findet vieles, das verstört und schwierig ist. Gleichzeitig leben wir aber auch in Zeiten unglaublicher Fülle. Dieser Abend soll dazu beitragen diese wunderbare Fülle zu spüren.


La Vita è bella ist das neue Konzertprogramm der Schurken, in welchem sie diesen Gegensatz mit Musik aufgreifen in welcher die Leichtigkeit und Zuversicht spürbar ist und natürlich auch das Dunkle und Schwere. Sie wollen an diesem Abend die Menschen verführen immer wieder in der Leichtigkeit und Fröhlichkeit zu sein und so in die Zukunft zu blicken. Mit einer sinnigen Moderation verführen sie das Publikum zur Leichtigkeit. Die Musik von Nino Rota, Nicola Piovani, von Claude Debussy bis D. Schostakovitsch u.v.a. unterstützt sie dabei. Die Werke wurden extra für die Schurken zauberhaft und einfach großartig arrangiert und komponiert!

Die Schurken Martin Schelling, Klarinette I Stefan Dünser, Trompete I Goran Kovacevic,  Akkordeon I Martin Deuring, Kontrabass

Salonvortrag „Die Widerständigen: Warum die Bergbäuerinnen im Alpenraum unverzichtbar sind“

Mi, 04.11.202609:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

In diesem Vortrag richten wir den Blick auf die Berglandwirtschaft im Alpenraum und be-schäftigen uns mit der Frage, wie sie trotz zunehmender ökonomischer Belastungen und struktureller Veränderungen fortbestehen kann. Dabei wird die Berglandwirtschaft nicht allein als Produktionsform verstanden, sondern als umfassende Lebensweise, die seit Generationen die Kulturlandschaft prägt und zugleich immer wieder Raum für neue, inno-vative Ansätze eröffnet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf ihrer Funktion als sozialer „Kitt“ in den Dörfern, wo landwirtschaftliche Arbeit, gemeinschaftliche Strukturen und lokale Identität eng miteinander verbunden sind. Darüber hinaus beleuchten wir die viel-fältigen Leistungen der Berglandwirtschaft für den Erhalt der Biodiversität sowie ihren Beitrag zum Klima- und Landschaftsschutz. Vor diesem Hintergrund gehen wir der Frage nach, welche Rolle Identität, Wissen und nachhaltige Praxis für eine zukunftsfähige Ent-wicklung spielen können. Abschließend diskutieren wir, welche gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen erforderlich sind, damit Bergbäuerinnen und Bergbauern auch in Zukunft ihre zentrale Rolle im Alpenraum wahrnehmen und ihren Beitrag für Ge-sellschaft und Umwelt leisten können.

Referentin: Assoz. Prof. Dr. Rike Stotten, Institut für Soziologie, Universität Innsbruck

Salonvortrag "Verfolgung, Repression und Zwangsarbeit in der Sowjetunion der Stalin-Ära"

Mi, 02.12.202609:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

Verfolgung, Repression und Zwangsarbeit in der Sowjetunion der Stalin-Ära

Die frühe Sowjetunion war ein Staat, der von Gewalt, Bürgerkrieg und systematischem Terror geprägt wurde. Bereits unter Lenin entstand 1923 auf den Solowezki-Inseln das erste Sonderlager – der Anfang eines weitverzweigten Lagersystems, das sich in der Stalin-Ära zum repressiven GULag-Netzwerk ausweitete. Es diente vor allem der Einschüchterung und Kontrolle der Bevölkerung und prägt Russland und viele Nachfolgestaaten bis heute.

Auch Österreicherinnen und Österreicher gerieten in diesen Apparat – darunter der aus Czernowitz stammende Peter Demant. 1941 nach Sibirien deportiert, überlebte er zehn Jahre Lagerhaft an der Kolyma und blieb selbst nach Stalins Tod im Lagergebiet festgehalten. Erst in den 1970er Jahren konnte er nach Moskau übersiedeln; rehabilitiert wurde er 1991.

Ausgehend von Demants Lebensweg erinnert der Vortrag an die stalinistische Repression als Teil der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und eröffnet einen Zugang zu ihren bis heute spürbaren Auswirkungen.

Referent: Kurt Scharr, Professor für Österreichische Geschichte an der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte reichen von der Habsburgermonarchie bis zu Fragen von Raum, Grenze und Kulturlandschaft. Zuletzt publizierte er zum Franziszeischen Kataster in Österreichisch-Schlesien.

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