Veranstaltungen
in der Region Blumenegg

Michael Kornas Quartet

Fr, 23.10.202619:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Das Michael Kornas Quartett steht für zeitgenössischen Jazz, der aus dem Moment heraus entsteht. Die Musik lebt von Offenheit, intensiver Interaktion und einem feinen Gespür für kollektives Zusammenspiel. Ausgangspunkt sind die Kompositionen des Pianisten und Komponisten Michael Kornas, die als flexible Strukturen Raum für Improvisation, klangliche Vielfalt und spontane Entwicklungen lassen.
Lyrische Klanglandschaften und energetische Ausbrüche verbinden sich zu einer Musik,in der alle vier Musiker gleichberechtigt agieren und ihre individuellen Stimmen zu einem organischen Gesamtklang verschmelzen.

Das internationale Quartett vereint Michael Kornas (Klavier), sowie die in der polnischen Jazzszene renommierten Musiker Marcin Konieczkowicz (Tenorsaxophon), Alan Wykpisz (Kontrabass) und Maksymilian Olszewski (Schlagzeug) und schafft Konzerterlebnisse, die durch Präsenz, Empathie und unmittelbare musikalische Kommunikation geprägt sind.

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Schlusskonzert der 56. Internationalen Bludescher Orgelkonzerte

So, 25.10.202617:00 Uhr

St. Jakob Kirche, Kirchgasse, Bludesch

Es ist schon eine liebgewonnene Tradition, dass bei einem der alljährlichen Internationalen  Bludescher  Orgelkonzerte  der Gregorianische Choral eine besondere Berücksichtigung erfährt. Dies wird beim Schlusskonzert der heurigen Bludescher Orgelkonzerten der Fall sein, bei welchem verschiedene Gregorianische Gesänge auf dem Programm stehen, die in der kaum mehr bekannten Alternatimpraxis erklingen werden, also im Wechsel mit  dazugehörenden Orgelkompositionen. Diese Alternatimpraxis war überall dort die liturgische Festtagsmusik, wo es keinen vielstimmigen Chor gab.

 

Beim Bludescher Schlusskonzert werden Orgelkompositionen von William Byrd, Jean Titelouze, Georg Muffat, Jean-Francois Dandrieu, Benedetto Marcello und Giovanni Battista Pescetti in Korrespondenz mit den Gregorianischen Gesängen das Konzert zu einem glanzvollen Ereignis werden lassen.

 

Der irisch-englische Orgelvirtuose Dr. Mark Casey  (Cork / London), welcher bei diesem Schlusskonzert die wunderbare historische Silbermann-Bergöntzle-Orgel spielen wird, kann auf eine großartige Karriere als Konzertorganist und auch als Dirigent großer Oratorienaufführungen verweisen. Nach seinen Studien in Dublin, Liverpool und London  (Orgel, Dirigieren, Musikwissenschaften und Psychologie) hat er in vielen Konzerten in Irland, Großbritannien und in Mitteleuropa sich den Ruf eines stilkundigen und musizierfreudigen Virtuosen sowohl an der Orgel als auch am Dirigentenpult erworben.

 

Auf die Initiative von Kaplan Roland Stefani wurde 2008 die Männerschola St. Kolumban / Bregenz zur Pflege des Gregorianischen Chorales gegründet. Dieses Vokalensemble bzw. die Bregenzer St. Kolumbanskirche ist seither zu einer hoch geachteten Pflegestätte des Gregorianischen Chorales geworden.

Dir. Hubert Köb ist seit der Gründung im Jahre 2008 der Leiter der Männerschola St. Kolumban. Parallel zu seiner Lehrerausbildung an der PH Feldkirch und noch weit darüber hinaus studierte Hubert Köb nebenberuflich bei der Sängerin Magda Gaspar Sologesang. Als Tenorsolist ist Hubert Köb sowohl im Bereich der Kirchenmusik als auch im Bereich des Musiktheaters in Vorarlberg, in der Schweiz und in Deutschland oft aufgetreten. Viele kennen ihn von den Opernaufführungen in Dornbirn, vom Musiktheater Vorarlberg, von den Werdenberger Schlossfestspielen, um nur ein paar Beispiele seines sehr erfolgreichen sängerischen Wirkens anzuführen. Seine Tätigkeit als Chorleiter ist nicht minder eindrucksvoll: als Chorleiter des Musiktheaters Vorarlberg oder der   Unterhaltungsgruppe Ludesch und der Kirchenchöre von Wolfurt und Schwarzach hat er immer für gediegene Wiedergaben gesorgt bzw. er tut das immer noch.

Salonvortrag „Die Widerständigen: Warum die Bergbäuerinnen im Alpenraum unverzichtbar sind“

Mi, 04.11.202609:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

In diesem Vortrag richten wir den Blick auf die Berglandwirtschaft im Alpenraum und be-schäftigen uns mit der Frage, wie sie trotz zunehmender ökonomischer Belastungen und struktureller Veränderungen fortbestehen kann. Dabei wird die Berglandwirtschaft nicht allein als Produktionsform verstanden, sondern als umfassende Lebensweise, die seit Generationen die Kulturlandschaft prägt und zugleich immer wieder Raum für neue, inno-vative Ansätze eröffnet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf ihrer Funktion als sozialer „Kitt“ in den Dörfern, wo landwirtschaftliche Arbeit, gemeinschaftliche Strukturen und lokale Identität eng miteinander verbunden sind. Darüber hinaus beleuchten wir die viel-fältigen Leistungen der Berglandwirtschaft für den Erhalt der Biodiversität sowie ihren Beitrag zum Klima- und Landschaftsschutz. Vor diesem Hintergrund gehen wir der Frage nach, welche Rolle Identität, Wissen und nachhaltige Praxis für eine zukunftsfähige Ent-wicklung spielen können. Abschließend diskutieren wir, welche gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen erforderlich sind, damit Bergbäuerinnen und Bergbauern auch in Zukunft ihre zentrale Rolle im Alpenraum wahrnehmen und ihren Beitrag für Ge-sellschaft und Umwelt leisten können.

Referentin: Assoz. Prof. Dr. Rike Stotten, Institut für Soziologie, Universität Innsbruck

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Der Karneval der Tiere

Sa, 07.11.202615:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Tauchen Sie ein in die märchenhafte Welt der klassischen Musik in der Villa Falkenhorst! 
Mit wunderschönen Melodien aus dem „Karneval der Tiere” von Camille Saint-Saëns sowie Erzählungen und interaktiven Elementen werden junge Ohren und Herzen auf spannende und abwechslungsreiche Weise verzaubert. 
Dieses speziell konzipierte Konzertformat bietet dem jungen Publikum (3–5 Jahre) und seinen Familien (Bezugspersonen in der Mittlerfunktion) die Gelegenheit, spielerisch die kammermusikalischen Klänge zu entdecken. 
Durch die Zirkusdirektorin Monica Tarcsay und ihre Mitakteur:innen Jelena Nerdinger, Janina Nicole Rischka, Jeanne Mitkitka und Marcus Huemer kommen die Kinder zudem in diversen „tierischen” Rollen mit der Magie der Musik aus dem „Karneval der Tiere” in Berührung. 
Ein unvergesslicher musikalischer Ausflug für die Jüngsten!


Die Familienkonzerte sind eine Konzertreihe mit musikalischen Erlebnissen für kleine und große Musikfans in der Villa Falkenhorst. In kindgerechter Atmosphäre werden klassische Werke aber auch moderne Literatur aufgeführt: eine ideale Möglichkeit, gemeinsam unvergessliche musikalische Momente zu erleben. Die Reihe der Familienkonzerte wird präsentiert von der Sparkasse Bludenz.

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Spotlight Konzert "Lichter"

So, 08.11.202617:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Die Chopin-Gesellschaft freut sich, mit ihrem traditionellen Nachwuchskonzert bereits zum dritten Mal im Rahmen der Spotlight-Reihe in der Villa Falkenhorst zu Gast sein zu dürfen. Die Förderung des musikalischen Nachwuchses ist für beide Organisationen von besonderer Bedeutung. In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt auf Kammermusik für Bläser und Klavier: Neben den Klaviersolisten Nikolaj Krajnc und Emil Laternser wird ein Trio in der ungewöhnlichen Besetzung Klarinette, Fagott und Klavier (Angela Scullion, Julia Gallez, Liliána Faragó) mit Werken von Haydn, Chopin, Mendelssohn, Glinka und Kapustin für ein temperamentvolles Konzerterlebnis in dem wunderschönen Saal sorgen!

Die Chopin Gesellschaft
Das 30-jährige Wirken der Chopin-Gesellschaft in Vorarlberg geht auf die Initiative des bekannten Pianisten und Klavierprofessors Jacek Lukaszczyk zurück. Mit großer Unterstützung von Prof. Weingartner bereicherten ab 1989/90 hochkarätige Konzerte und Meisterkurse das kulturelle Angebot. Seit 2012/13 setzt sich der Verein unter Präsidentin Anna Adamik mit interessanten Jahresprogrammen in Szene: mit Solo-Klavierrezitals, Kammermusik- und Studentenkonzerten. Die Chopin-Gesellschaft in Vorarlberg verfolgt das Ziel, sein Stammpublikum und auch die Jugend für Frédéric Chopins Musik zu begeistern: für seinen unverwechselbaren Stil mit Virtuosität, Ausdruck und Eleganz, seine facettenreiche Tonsprache, für die Brillanz des Klavierklangs – und dies stets im Dienste musik-poetischer Ideen.

Spotlight Konzerte
Die Spotlight Konzerte sind ein besonderes Konzertformat der Villa Falkenhorst. Die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler lag und liegt dem Verein Villa Falkenhorst besonders am Herzen: Jungen Ideen und Persönlichkeiten eine Bühne zu geben, ist eine lohnenswerte Investition in die Zukunft von Falkenhorst. Um eben diesem Gedanken Rechnung zu tragen, finden in Kooperation mit unterschiedlichen Partnern die Spotlight Konzerte, zu der aufstrebende junge Ensembles eingeladen werden, um ihnen eine Bühne zu geben. Die Spotlight Konzerte sind für alle Gäste kostenlos und verwöhnen neben den musikalischen auch mit kulinarischen Leckerbissen.

Briand Chartrand Trio

Do, 26.11.202619:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Das Trio um den amerikanischen Singer-Songwriter und Gitarristen Brian Chartrand (Phoenix/Arizona), kommt wieder für einige Konzert Termine nach Europa. Nach den großen Erfolgen Ihrer letzten Europa Tourneen und mit über 50 Millionen Abrufen auf Spotify, hat die Band mittlerweile eine treue Anhängerschaft, sowohl in den USA, als auch in Europa aufgebaut.

Die Musik des Brian Chartrand Trios ist eine erfrischende Mischung aus Westcoast und Folk Rock, die zu einer beeindruckenden Einheit, mit den lyrischen Texten verschmilzt. Die Songs sind von betörendem, dreistimmigem Harmoniegesang gekennzeichnet, der oft Vergleiche mit den Liedern von „Crosby, Stills & Nash“ und den „Eagles“ nach sich zieht. Allerdings sind es gerade die üppigen Harmonien, die das Brian Chartrand Trio von den Scharen von Gitarrentroubadouren und Supergruppen der 60er und 70er, wie CSN, den Eagles oder Simon & Garfunkel unterscheiden.

Der Abend verspricht ein hochkarätiges Programm, vorgetragen mit viel Können, gespickt mit Humor und Erzählungen. Brian Chartrand wird von Alex Miller (Gitarre/Gesang) und Jeff Vallone (Percussion/Gesang) begleitet.

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Klavierrezital Stefan Vladar

So, 29.11.202611:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Stefan Vladar zählt zu den profiliertesten österreichischen Musikerpersönlichkeiten seiner Generation. Der Gewinn des Internationalen Beethoven-Klavierwettbewerbs eröffnete ihm früh den Weg auf die bedeutenden Konzertpodien der Welt. Seither führten ihn seine pianistische Laufbahn und seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Yehudi Menuhin, Seiji Ozawa und Sir Simon Rattle zu führenden Orchestern und internationalen Festivals. Zugleich hat sich Vladar als Dirigent einen Namen gemacht; seit der Spielzeit 2019/20 ist er Generalmusikdirektor und Operndirektor am Theater Lübeck.

Für dieses Rezital widmet sich Stefan Vladar drei Schlüsselwerken, die einen weiten Bogen von der Wiener Klassik bis in die späte Romantik spannen. Joseph Haydns Andante con variazioni f-Moll entfaltet aus einem schlichten, eindringlichen Thema eine ebenso konzentrierte wie vielschichtige Folge von Verwandlungen. Beethovens „Appassionata“ führt diese innere Verdichtung ins Dramatische: Die Sonate ist von kompromissloser Energie, formaler Kühnheit und großer existenzieller Spannung geprägt.

Mit Franz Schuberts letzter Klaviersonate in B-Dur, D 960, erklingt schließlich eines der weitesten und tiefgründigsten Werke des Klavierrepertoires. Zwischen entrückter Ruhe, unvermittelten Abgründen und einer geradezu zeitenthobenen Gesanglichkeit eröffnet diese Sonate einen besonderen musikalischen Raum. Stefan Vladar begegnet diesem Programm als Pianist, der interpretatorische Klarheit, klangliche Differenzierung und ein ausgeprägtes Gespür für musikalische Dramaturgie verbindet.

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Salonvortrag "Verfolgung, Repression und Zwangsarbeit in der Sowjetunion der Stalin-Ära"

Mi, 02.12.202609:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

Verfolgung, Repression und Zwangsarbeit in der Sowjetunion der Stalin-Ära

Die frühe Sowjetunion war ein Staat, der von Gewalt, Bürgerkrieg und systematischem Terror geprägt wurde. Bereits unter Lenin entstand 1923 auf den Solowezki-Inseln das erste Sonderlager – der Anfang eines weitverzweigten Lagersystems, das sich in der Stalin-Ära zum repressiven GULag-Netzwerk ausweitete. Es diente vor allem der Einschüchterung und Kontrolle der Bevölkerung und prägt Russland und viele Nachfolgestaaten bis heute.

Auch Österreicherinnen und Österreicher gerieten in diesen Apparat – darunter der aus Czernowitz stammende Peter Demant. 1941 nach Sibirien deportiert, überlebte er zehn Jahre Lagerhaft an der Kolyma und blieb selbst nach Stalins Tod im Lagergebiet festgehalten. Erst in den 1970er Jahren konnte er nach Moskau übersiedeln; rehabilitiert wurde er 1991.

Ausgehend von Demants Lebensweg erinnert der Vortrag an die stalinistische Repression als Teil der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und eröffnet einen Zugang zu ihren bis heute spürbaren Auswirkungen.

Referent: Kurt Scharr, Professor für Österreichische Geschichte an der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte reichen von der Habsburgermonarchie bis zu Fragen von Raum, Grenze und Kulturlandschaft. Zuletzt publizierte er zum Franziszeischen Kataster in Österreichisch-Schlesien.

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Stella Brass

Sa, 05.12.202619:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Schon zur Tradition geworden ist die vorweihnachtliche Veranstaltung „Musik als Begegnung“ von Stella Brass und Dr. Franz Josef Köb in der Villa Falkenhorst. Die Musiker möchten eine vorweihnachtliche Stimmung in die Herzen der Besucher zaubern. Franz Josef Köb wird besinnliche Texte lesen und das Konzert moderieren. Im Anschluss an das Konzert sind die Besucher im Park zur Begegnung und zu wärmenden Getränken eingeladen.

Stella Brass sind Bernhard Bär, Trompete I Roché Jenny – Trompete I Zoltán Holb – Horn I Thomas Witwer – Posaune I Christian Lapitz – Tuba I Markus Lässer – Schlagzeug

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Familienkonzert: Zauberer Zorres und die Liedersammlerin

Sa, 12.12.202615:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Familie

Ein Musikmärchen zur Weihnachtszeit zum Lauschen und Mitmachen von und mit Martina Haselgruber.
Zauberer Zorres ist wütend, weil er nicht zum König des Zaubertals gewählt wurde. Als Rache hat er den Menschen des Zaubertals alle Lieder gestohlen. Ein Mantel der Trauer hat sich über das Tal gelegt. Deshalb ist die Liedersammlerin und Musikstifterin Marmusa verzweifelt: Denn die Menschenhören die Lieder nicht mehr, die Marmusa in die Welthinausschickt. Sie muss es schaffen, den Menschen die Musik zurück ins Tal bringen, aber allein ist Marmusa machtlos: Nur mit Hilfe von Kindern und durch Musik kann es gelingen, Zauberer Zorres zur Vernunft zu bringen. 

Die Familienkonzerte sind eine Konzertreihe mit musikalischen Erlebnissen für kleine und große Musikfans in der Villa Falkenhorst. In kindgerechter Atmosphäre werden klassische Werke aber auch moderne Literatur aufgeführt: eine ideale Möglichkeit, gemeinsam unvergessliche musikalische Momente zu erleben. Die Reihe der Familienkonzerte wird präsentiert von der Sparkasse Bludenz.

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Trio Danubius

So, 13.12.202617:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Nachdem das Wiener Artis-Quartett seine 45-jährige internationale Karriere 2025 beendete, beschloss der Primarius Peter Schuhmayer repertoiremäßig neue Pfade zu beschreiten und fand in den großartigen ungarischen Musikern Domonkos Hartmann und Domonkos Csabay, die in den letzten Jahren als Duo Domo international nicht zuletzt durch den Gewinn der Kammermusikwettbewerbe von Lyon und Birmingham für Furore gesorgt hatten, zwei kongeniale Partner, um diese Reise in neue musikalische Welten anzutreten.

Das Konzert in der Villa Falkenhorst stellt somit eine Premiere dar und wir laden alle Interessierten ein, bei der Geburtsstunde des Trio Danubius dabei zu sein: Der Name leitet sich von den künstlerischen Ursprungsorten der Musiker ab, die gewissermaßen die bilateralen kulturellen historischen Beziehungen der Donaumonarchie wieder aufleben lassen. Beim traditionellen Weihnachtskonzert in der Villa Falkenhorst präsentiert das Trio ein fantastisches Hörerlebnis mit Werken von Mozart, Schubert und Mendelssohn.

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klaviertrio G-Dur, KV 564

Franz Schubert (1797-1828)
Klaviertrio B-Dur, op. 99 (D 898)

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Klaviertrio d-Moll, op. 49

Trio Danubius Peter Schuhmayer, Violine I Domonkos Hartmann, Cello I Domonkos Csabay, Klavier

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Weihnacht auf Falkenhorst

Sa, 19.12.202615:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Feste, Feiern, Markt

Wenn sich die Dämmerung über den Park der Villa Falkenhorst legt und unzählige Lichter die alten Bäume zum Glühen bringen, dann ist sie wieder da – die ganz besondere Stimmung der „Weihnacht auf Falkenhorst“.
Die Bürgermeister der Region und der Verein Villa Falkenhorst laden herzlich ein, gemeinsam in diese zauberhafte Atmosphäre einzutauchen und den Beginn der Feiertage mit allen Sinnen zu genießen: Zwischen duftendem Glühmost, frisch gebackenen Küachle und herzhaftem Raclette finden sich Nachbarn, Familien und Freundeskreise zusammen, um das Jahr bei Lichterglanz und Musik ausklingen zu lassen. Das historische Anwesen und der weitläufige Park bieten dafür die wohl schönste Kulisse – festlich geschmückt, warm beleuchtet und von einer ganz eigenen Magie erfüllt.

Musikalisch begleitet wird der Nachmittag traditionell von den Musikerinnen und Musikern der Militärmusik Vorarlberg, die mit weihnachtlichen Klängen festliche Stimmung verbreiten. Der Falkenhorst-Chor fügt dem Abend eine weitere, vertraute, herzliche Note hinzu – ein gemeinsamer Klang, der weit über den Park hinaus trägt.

Auch die kleinen Besucherinnen und Besucher kommen voll auf ihre Kosten: Im Salon öffnet die Werkelstube von Sabine Burtscher ihre Türen und lädt zum fröhlichen Basteln ein – ein Ort, an dem kleine Hände große Kunstwerke entstehen lassen. Draußen funkelt das Steinlabyrinth im Lichterglanz und verwandelt den Park in ein leuchtendes Wintermärchen.

Doch die Weihnacht auf Falkenhorst steht nicht nur für Gemeinschaft und Genuss, sondern auch für Solidarität: Der Reinerlös des Abends kommt dem Verein Netz für Kinder zugute und unterstützt damit Familien und Kinder in schwierigen Lebenslagen – ein schöner Gedanke, der den Geist der Weihnacht auf besondere Weise lebendig macht.

So wird die Weihnacht auf Falkenhorst auch in diesem Jahr wieder zu einem Ort der Begegnung und des Miteinanders – ein Nachmittag, an dem man das Wesentliche spürt: Wärme, Musik, Lachen und das Gefühl, gemeinsam etwas Gutes zu tun.
Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher, die diesen besonderen Abend mit uns teilen und die Magie des Advents auf Falkenhorst erleben möchten.

Blumenegger Faschingsumzug

Sa, 23.01.202714:00 Uhr bis

Sa, 23.01.202722:00 Uhr

MMS Thüringen

Feste, Feiern, Markt

Vernissage "In Memoriam Reinhard Welte"

Do, 25.02.202719:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Ausstellung

Anlässlich des 70. Geburtstags von Reinhard Welte widmet die Villa Falkenhorst dem 2024 verstorbenen Maler und Bildhauer eine intime Werkschau im Pöllnitz-Keller. Die Ausstellung versammelt Arbeiten aus allen wesentlichen Schaffensperioden des Künstlers und macht die Vielfalt seines künstlerischen Ausdrucks sichtbar: Malerei, Zeichnungen, Keramikarbeiten und Betonskulpturen treten in einen spannungsvollen Dialog.
Reinhard Welte arbeitete über Jahrzehnte hinweg medienübergreifend und mit großer Eigenständigkeit. Neben der Malerei nahm die Arbeit mit Beton in seinem späteren Schaffen einen besonderen Stellenwert ein. Das Material wurde für ihn zum Träger menschlicher Themen, zu einer Möglichkeit, Körper, Haltung und Existenz in eine klare, zugleich sinnliche Form zu übersetzen. Seine Werke bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Naturbeobachtung und innerer Auseinandersetzung.
Inspiration fand Welte insbesondere in der Natur und in der Musik. Diese Quellen spiegeln sich in der Atmosphäre seiner Bilder ebenso wie in der körperlichen Präsenz seiner Skulpturen. Im Zusammenspiel der verschiedenen Werkgruppen wird ein künstlerischer Weg nachvollziehbar, der von Beobachtung, Experimentierfreude und der beständigen Suche nach einer eigenen Formensprache geprägt war.

Die Ausstellung ist als persönliche und zugleich konzentrierte Werkschau angelegt. Neben der künstlerischen Entwicklung stehen auch jene individuellen Bezüge im Mittelpunkt, die Reinhard Weltes Arbeit und sein Leben geprägt haben. Die Auswahl eröffnet damit nicht nur einen Einblick in sein umfangreiches Werk, sondern bewahrt auch die Erinnerung an einen Künstler, der sich mit großer Konsequenz und Leidenschaft der Kunst gewidmet hat.

Initiiert wurde die Ausstellung von seiner Witwe Hannelore Welte. Die kuratorische Einrichtung übernimmt Thomas Schiretz. Reinhard Welte war bereits 2014 sowie 2020 mit Arbeiten in der Villa Falkenhorst vertreten. Mit der Ausstellung kehrt sein Werk an einen Ort zurück, der seit vielen Jahren mit seinem künstlerischen Schaffen verbunden ist.

Familienkonzert: Peter und der Wolf

Sa, 27.02.202715:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Familie

Das Figurentheater Il Segreto di Pulcinella spielt 
"Peter und der Wolf " - ein musikalisches Märchen 

Peter ist mutig, neugierig und abenteuerlustig. Doch in seinem kindlichen Übermut vergaß er, die Gartentüre zu schließen. Was das alles für Folgen hatte!
Die Ente genoss ihre Freiheit im Teich und stritt mit dem Vogel, dem die Katze auflauerte. Der Großvater ärgerte sich, holte Peter ins Haus und machte die Gartentüre fest zu.
Wahrhaftig, dann kam aus dem Wald der große graue Wolf.
Wie gut, dass Peter und sein Freund, der kleine Vogel es schafften, den Wolf zu fangen, noch bevor die Jäger kamen, um mit ihren Flinten auf ihn zu schießen.

Saskia Vallazza und Sabine Hennig spielen das bekannte musikalische Märchen mit Figuren und den musikalischen Motiven von Sergej Prokofjew. Mit zwei Blasinstrumenten.

Spiel und Flöte - Saskia Vallazza I Spiel und Klarinette - Sabine Hennig I Regie - Christoph Bochbansky I Bühnenbild und Figuren - Saskia Vallazza

Die Familienkonzerte sind eine Konzertreihe mit musikalischen Erlebnissen für kleine und große Musikfans in der Villa Falkenhorst. In kindgerechter Atmosphäre werden klassische Werke aber auch moderne Literatur aufgeführt: eine ideale Möglichkeit, gemeinsam unvergessliche musikalische Momente zu erleben.

Die Reihe der Familienkonzerte wird präsentiert von der Sparkasse Bludenz.

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Patchwork

Sa, 27.02.202717:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Kunst und Kultur

Drei Familiennamen, vier Künstlerpersönlichkeiten - eine Familie!

Ein Potpourri voller Poesie und Leidenschaft erwartet sie bei diesem Konzert: Bunt und vielseitig, wie die Familie, die sich hier bei einer der seltenen Gelegenheiten zum gemeinsamen Musizieren trifft. Solistisch, im Duo, im Trio und im Quartett ist der Name an diesem Abend Programm: Hier erklingt ein Werk für eine singende Cellistin des lettischen Komponisten Pēteris Vasks, da versprühen die Lieder von Claude Debussy französischen Charme, während zwei Celli im Duo von Jean- Baptiste Barrière in innigen Dialog treten. Wehmut und Freude treffen sich im Trio von Dimitri Schostakowitsch, und natürlich darf auch Ludwig van Beethoven im Jubiläumsjahr nicht fehlen!
Anna Adamik, Professorin für Klavier an der Stella Vorarlberg in Feldkirch, ihre Töchter Julia (Cello/Gesang) und Corinna Scheurle (Mezzosopranistin und Gewinnerin“ des Kulturpreises Vorarlberg 2025“), sowie ihr Ehemann Martin Merker (Cello) führen gemeinsam durch ein Konzertprogramm voller melodischer Schönheit wie auch temperamentvoller Virtuosität. Ein internationales Familientreffen, das so manche musikalische Überraschung bereithält.

Die ungarische Pianistin Anna Adamik ist Professorin an der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik, und leitet dort eine international erfolgreiche Klavierklasse. Ihr künstlerisches Schaffen ist mit zahlreichen CD-und Rundfunkaufnahmen dokumentiert. Sie ist als Solistin und Kammermusikerin tätig: seit 2001 spielt sie mit mit ihrem Mann, dem Cellisten Martin Merker, weltweit als Duo zusammen, was ihr sehr großen Spaß macht. Mit ihren Töchtern Corinna (Gesang) und Julia (am Cello) genießt sie das seltene gemeinsame Musizieren, und freut sich deshalb sehr auf das Konzert in der Villa Falkenhorst.

Julia Scheurle ist Cellistin, Musikpädagogin, Musikvermittlerin und Community Musician. Ihre Freude an der Musik drückt sie auch durch ihre Vielseitigkeit und Interesse an verschiedene Musikstilen aus. Sie unterrichtet an der Musikschule Bregenz, ist Mitglied im Symphonieorchester Vorarlberg und wirkt in unterschiedlichen Formationen mit.

Die deutsch-ungarische Mezzosopranistin Corinna Scheurle, in Vorarlberg aufgewachsen, wurde im Herbst 2025 für ihre bisherige Laufbahn, ihre herausragende Gesangstechnik und von ihrer natürlich vermittelnden Persönlichkeit geprägten Musikalität mit dem Vorarlberger Kulturpreis 2025 ausgezeichnet. Nach ihrem Studium in Berlin und München begann sie ihre Laufbahn am Opernstudio der Staatsoper Berlin, wurde anschließend Teil des Ensembles der Bayerischen Staatsoper und ist nun seit 2021 Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg, wo sie führende Partien ihres Fachs singt. Corinna Scheurle gastierte u.a. an der Semperoper Dresden, an der Staatsoper Berlin, bei den Festspielen. Baden-Baden und dem Glyndebourne Festival. Das gemeinsame musizieren mit ihrer Familie ist eine wunderbare Erweiterung und Inspiration für ihre künstlerisches Schaffen.

Der Cellist Martin Merker studierte an den Musikhochschulen von Detmold, Basel und Barcelona und wurde mehrfach Preisträger internationaler Wettbewerbe für
Kammermusik. Seit 1987 ist er Cellist des Offenburger Streichtrios, mit dem er viele Konzertreisen in Europa und Asien unternahm, seit 1999 Mitglied der CAMERATA
BERN. 2001-2020 war er Solocellist des Argovia Philharmonic (Aarau/Schweiz) Gemeinsam mit seiner Frau Anna Adamik konzertiert er seit über 25 Jahren.
Mehrere Hochschulen in Europa, den USA, Asien und Südamerika luden ihn als Gastdozenten und Gastprofessor ein. Sein Interesse gilt seit Studienzeiten Komponist:innen der Gegenwart zu fördern sowie nach in Vergessenheit geratener Musik zu suchen und diese einem breiten Konzertpublikum zu Gehör zu bringen.
Seit 2018 unterrichtet er an der Liechtensteinischen Musikschule.

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Motus Quartett

So, 28.02.202717:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Das 2022 gegründete Motus Quartett ist ein internationales Streichquartett mit Sitz in Wien. Es besteht aus den Violinisten Tim de Vries und Karla Križ, der Bratschistin Erin Pitts sowie dem Cellisten Domonkos Hartmann. Die vier Musikerinnen und Musiker fanden während ihres Studiums an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zusammen und werden dort von Johannes Meissl betreut.

Besonders prägend ist die fortlaufende Zusammenarbeit mit György Kurtág, mit dem das Quartett intensiv an mehreren Werken arbeitet. Weitere künstlerische Impulse erhielt das Ensemble unter anderem von Oliver Wille, Eckart Runge, Valentin Erben, Hatto Beyerle und Peter Schuhmayer; auch mit dem Arditti Quartet verbindet es eine Zusammenarbeit.

Nach dem Ersten Preis beim Internationalen Joseph-Joachim-Kammermusikwettbewerb in Weimar 2025 wurde das Motus Quartett im Mai 2026 beim 12. Internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka mit dem Ersten Preis und vier Sonderpreisen ausgezeichnet. Zuletzt erhielt es zudem den renommierten, mit 60.000 Euro dotierten Musikpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung.

Das Motus Quartett ist Mitglied der European Chamber Music Academy und wird von der Accademia Perosi gefördert. Konzerte führten das Ensemble bereits in bedeutende Säle wie das Wiener Konzerthaus, den Wiener Musikverein, das Concertgebouw Amsterdam, die Suntory Hall in Tokio und die Wigmore Hall in London.

Nach seinem Debüt im Jahr 2026 kehrt das Motus Quartett 2027 wieder in die Villa Falkenhorst zurück. 
Auf dem Programm stehen Joseph Haydns Streichquartett G-Dur, op. 77 Nr. 1, Béla Bartóks Streichquartett Nr. 4 sowie nach der Pause Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett C-Dur, KV 465.

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Was der Wald erzählt...

So, 21.03.202711:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Der Wald als Sinnbild für die Natur inspirierte zahlreiche Komponisten zu ihren Werken. Mit Kompositionen von Robert Schumann, Jean Sibelius, Erich Wolfgang Korngold sowie Roy Agnew tauchen wir in die Tiefen des Waldes ein, der mitunter mystisch, bedrohlich oder friedlich ist, in jedem Fall aber schon immer ein Sehnsuchtsort und Inspirationsquell war.
Neben Erich Kästner und Hermann Hesse, J.W. Goethe und Rose Ausländer lassen uns auch Karl Krolow und Hilde Domin an ihren Baumbetrachtungen teilhaben.

„Menschen mit Worten und den damit verbundenen Emotionen erreichen zu können, ist ein großes Geschenk und ich liebe es, Werkzeug von Figuren und guten Texten sein zu dürfen.“

Seit über fünfundzwanzig Jahren arbeitet Sabine Lorenz als freischaffende Schauspielerin, Sprecherin, Regisseurin und Autorin in der Schweiz, Deutschland und Österreich.
Schon im zweiten Jahr ihres Schauspielstudiums in München wurde sie mit dem Lore-Bronner-Preis als darstellende Künstlerin ausgezeichnet. Auf der Theaterbühne begeistert sie mit dramatischen, facettenreichen Rollen und weiß um die Kraft und Faszination von Resonanz und Präsenz. Zu ihren Rollen zählten bereits Klassiker wie Medea, Kriemhild, Mirandolina, Nora, Elektra, Elisabeth und Maria Stuart sowie diverse Monologe.
Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin arbeitet sie unter anderem als Sprecherin für Dokumentationen, Werbung, Audioguides, Hörspiele, etc. Ihre Leidenschaft gilt den Worten und deren Klang, sei es auf der Theaterbühne, im Tonstudio oder bei Literaturevents.

Eine rege Konzerttätigkeit führt die, von Kirill Petrenko als ‚gereifte Persönlichkeit am Klavier‘ bezeichnete, 1993 geborene Musikerin Hanna Bachmann in zahlreiche Länder Europas. Besonders hervorzuheben sind dabei ihre Auftritte im Wiener Musikverein, in der Berliner Philharmonie, im Beethovenhaus Bonn, beim Beethovenfest, beim Kultursommer Semmering und beim Bodenseefestival. Die Stipendiatin des Vorarlberger Richard-Wagner-Verbands gab 2018 zudem ihr Mexiko-Debüt, in dessen Rahmen sie mit dem Orquesta Sinfónica de San Luis Potosí auftrat und einen Meisterkurs an der renommierten UNAM abhielt. 
2019 folgten die Wiedereinladung nach Mexiko als Solistin für Clara Schumanns Klavierkonzert, eine Tournee in die USA und nach Kanada und ihr Israel-Debüt sowie 2023 eine Konzertreise nach Saudi-Arabien.      
Neben ihren Soloaktivitäten widmet sich Hanna Bachmann intensiv der Kammermusik und der Liedgestaltung. So ist sie begeistertes Mitglied des Schwarzenberg Trios und Preisträgerin des renommierten Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst Stuttgart 2024.

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Salonvortrag " I kann kane Noten"

Mi, 07.04.202709:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

Über die Rolle von Musiktheorie und Notenlesen in Rock- und Popmusik

In diesem Vortrag werden unterschiedliche Perspektiven auf die Themen Musiktheorie und Notenlesen in Bezug auf populäre Musik geworfen. Anders als in der so genannten “Klassischen Musik” spielt in den diversen Spielarten populärer Musik – wie z.B. Pop, Rock, Rap oder Elektronische Tanzmusik – die Fähigkeit, konventionelle Musiktheorie zu beherrschen und anzuwenden sowie das traditionelle 5-Linien-Notensystem lesen zu können, oftmals eine eher untergeordnete Rolle. Ganz im Gegenteil, so brüsten sich viele bekannte Rockmusiker (überwiegend männliche) sogar damit, nicht Musik “lesen” zu können und auch nichts von Musiktheorie zu verstehen. Andere wiederum offenbaren ein leichtes “Hochstapler:innensyndrom” und empfinden sich aufgrund ihrer mangelnden Theoriekenntnisse nicht als vollwertige Musiker:innen.
Im Zusammenhang mit diesem Spannungsfeld von Wissen/Können bzw. (vorgeblichen) Nicht-Wissen/Nicht-Können offenbaren sich diskursanalytisch viele unterschiedliche Facetten des Machens, Legitimierens und Inszenierens von populärer Musik, ebenso wie sich interessante Blickwinkel auf praktische Fragen des Merkens und Kommunizierens von Musik eröffnen.
Der Vortrag gibt einen kleinen Überblick zu einigen dieser Facetten, wobei sich Gäste auf viele – mitunter nicht unamüsante – Zitate von bekannten Musiker:innen freuen dürfen.

Referent
Priv.-Doz. Dr. Bernhard Steinbrecher, Senior Scientist am Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck mit Schwerpunkt Popularmusikforschung

Vernissage "Auf der Spur" Maria Kopf - Karu

Do, 15.04.202719:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Ausstellung

Immer schon hat der Mensch nach dem Sinn des Daseins gesucht, war tief beseelt vom Wunsch nach Dauer und Ewigkeit. Es sind die existenziellen Fragen, die Philosophie, Religion und die Naturwissenschaften gleichermaßen antreiben.

In der Beschäftigung mit diesen Themen sind Kopf-Karus Bilder entstanden. Es wird geschöpft aus einem großen Fundus. Dabei spielen eine Fülle von Motiven, Farbsymbolik und die Freude am Experimentieren eine wichtige Rolle. Magische Bildzeichen, Runen und Symbole aus fremden Kulturen sowie Formeln aus der Welt der Physik finden Verwendung.
Eine wichtige Quelle und Inspiration ist die uns umgebende Natur im Lauf der Jahreszeiten. Sie geben uns Zeugnis vom ewigen Werden und Vergehen.

Bildhafte Aussagen, eigene Gedanken, Zitate und Gedichte verstärken sich gegenseitig, möchten anregen und an Erfahrungen der Betrachtenden anknüpfen.

Über die Malerin
Eine pädagogische Grundausbildung im Bildnerischen Gestalten, langjährige Unterrichtstätigkeit im künstlerischen Bereich an Schulen und in der Erwachsenenbildungsarbeit legten den Grundstein für das künstlerische Wirken der Malerin. Es folgten mehrjährige Weiterbildungen an der Höheren Fachschule für Künste, Gestaltung und Design in St. Gallen sowie 4 Jahre Aus- und Weiterbildung für Ausdrucksmalen am IAC in Zürich. Neben familiären und materiellen Verpflichtungen blieb zunächst wenig Zeit, sich dem eignen künstlerischen Schaffen zu widmen. Ab dem 60. Lebensjahr bekommt das eigene Malen endlich wieder mehr Raum.

Geisterstunde

Fr, 30.04.202719:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Kunst und Kultur

Anton Leiss-Huber, bekannt aus dem BR (u.a. aus den "Brettl-Spitzen") und als Krimi-Autor der "Altötting-Krimis" rezitiert packend und mitreißend die gruseligen Geschichten von Lenore, die von ihrem als Geist wiederkehrenden Verlobten auf den Friedhof zur Hochzeit geführt wird und das hochdramatische "Hexenlied" von Max v. Schillings, sowie weitere Melodramen, Lieder und Gedichte. Gemeinsam mit der international konzertierenden Pianistin Lisa Wellisch präsentiert er ein schauerliches Programm, voller unheimlicher Stücke und schwarzem Humor. Ein Konzerterlebnis nicht nur für Klassik-Fans!

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Salonvortrag "Machiavelli und die Komödien der Macht"

Mi, 05.05.202709:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

Zum 500. Todestag über Politik, Moral und die Kunst des Möglichen

Anlässlich des 500. Todestages von Niccolò Machiavelli (1469–1527) wirft der Vortrag einen neuen Blick auf den wohl umstrittensten politischen Denker der europäischen Geschichte. Sein Name steht für Machtpolitik, politische Intrige und den vermeintlichen Grundsatz, dass der Zweck die Mittel heilige. Doch wer war der Florentiner wirklich? Ausgehend von "Der Fürst" und seinen Erfahrungen im politisch zerrissenen Italien der Renaissance geht der Vortrag Machiavellis Vorstellungen von Macht, Freiheit, Fortuna und politischer Klugheit nach.
Dabei kommt auch der Literat Machiavelli zu Wort: der Komödiendichter, Satiriker, Lyriker und leidenschaftliche Briefschreiber. Seine Dichtung eröffnet einen überraschend persönlichen und oft humorvollen Blick auf einen Denker, der die menschlichen Schwächen ebenso scharfsinnig beobachtete wie die politischen Machtverhältnisse seiner Zeit.

Referentin: apl. Prof. Dr. Angela Oster, Geschäftsführerin des Instituts für Italienische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Timeless

Mi, 26.05.202719:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Konzert

Nach dem Repertoire Isn’t it Romantic (erschienen auf BMC Records 2021) und Ellington (erschienen auf Enja Records 2024) spielen Aki Takase und Daniel Erdmann nun ihr drittes Duo-Repertoire mit dem Titel Timeless. Es handelt sich dabei hauptsächlich um neue Eigenkompositionen welche die beiden im Lauf der Zeit erarbeitet haben. Die neue CD wird im Oktober 2026 bei Enja Records erscheinen.

Die Zeit ist der rote Faden des Programms. Was ist Zeit, was ist Stille, wie dehnbar ist die Zeit, vielleicht können wir ja mit Hilfe der Musik in die Zukunft und in die Vergangenheit reisen?

Die gemeinsame Arbeit ist für Aki Takase und Daniel Erdmann jedenfalls extrem wichtig, und so sind sie im stetigen Austausch und am ausprobieren neuer Kompositionen und Formate.
Zu zweit arbeiten die beiden nun auch auf etwas größeres hin, das « Timeless Orchestra », in dem verschiedene Generationen von MusikerInnen aufeinander treffen werden. Ein Projekt der Transmission: Erfahrungen sollen mit der jungen MusikerInnen - Generation geteilt werden, und der Projektion: wo geht es mit unserer Musik hin? Was passiert Jetzt und was kann die Zukunft bringen? Die lineare Zeitachse wird aufgehoben und wir wollen Gutes aus der Vergangenheit mit Zukunftsideen im Jetzt verbinden.

Aki Takase - piano I Daniel Erdmann - tenorsaxophon

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