Veranstaltungen
in der Region Blumenegg

Mit dem E-Bike sicher durch den Herbst

Do, 22.10.202615:00 Uhr

DLZ Blumenegg

Nasses Laub, schlechte Sicht und rutschige Wege machen das Radfahren im Herbst anspruchsvoller. Beim kostenlosen E-Bike Kurs der Energieregion Blumenegg und Sicheres Vorarlberg üben Sie sicheres Bremsen, Kurvenfahren und Schalten. Ein E-Bike Check und Tipps zur Pflege gehören ebenfalls dazu.

Der Kurs findet am Donnerstag, 22. Oktober 2026, von 15 bis 18 Uhr beim Dienstleistungszentrum Blumenegg in Thüringen bei jeder Witterung statt. Bitte bringen Sie Ihr E-Bike, einen Helm und wettergerechte Kleidung mit.

Kostenlose Anmeldung bis 20. Oktober: 05550 2211-21 oder miriam.paterno@thueringen.at. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Schlusskonzert der 56. Internationalen Bludescher Orgelkonzerte

So, 25.10.202617:00 Uhr

St. Jakob Kirche, Kirchgasse, Bludesch

Es ist schon eine liebgewonnene Tradition, dass bei einem der alljährlichen Internationalen  Bludescher  Orgelkonzerte  der Gregorianische Choral eine besondere Berücksichtigung erfährt. Dies wird beim Schlusskonzert der heurigen Bludescher Orgelkonzerten der Fall sein, bei welchem verschiedene Gregorianische Gesänge auf dem Programm stehen, die in der kaum mehr bekannten Alternatimpraxis erklingen werden, also im Wechsel mit  dazugehörenden Orgelkompositionen. Diese Alternatimpraxis war überall dort die liturgische Festtagsmusik, wo es keinen vielstimmigen Chor gab.

 

Beim Bludescher Schlusskonzert werden Orgelkompositionen von William Byrd, Jean Titelouze, Georg Muffat, Jean-Francois Dandrieu, Benedetto Marcello und Giovanni Battista Pescetti in Korrespondenz mit den Gregorianischen Gesängen das Konzert zu einem glanzvollen Ereignis werden lassen.

 

Der irisch-englische Orgelvirtuose Dr. Mark Casey  (Cork / London), welcher bei diesem Schlusskonzert die wunderbare historische Silbermann-Bergöntzle-Orgel spielen wird, kann auf eine großartige Karriere als Konzertorganist und auch als Dirigent großer Oratorienaufführungen verweisen. Nach seinen Studien in Dublin, Liverpool und London  (Orgel, Dirigieren, Musikwissenschaften und Psychologie) hat er in vielen Konzerten in Irland, Großbritannien und in Mitteleuropa sich den Ruf eines stilkundigen und musizierfreudigen Virtuosen sowohl an der Orgel als auch am Dirigentenpult erworben.

 

Auf die Initiative von Kaplan Roland Stefani wurde 2008 die Männerschola St. Kolumban / Bregenz zur Pflege des Gregorianischen Chorales gegründet. Dieses Vokalensemble bzw. die Bregenzer St. Kolumbanskirche ist seither zu einer hoch geachteten Pflegestätte des Gregorianischen Chorales geworden.

Dir. Hubert Köb ist seit der Gründung im Jahre 2008 der Leiter der Männerschola St. Kolumban. Parallel zu seiner Lehrerausbildung an der PH Feldkirch und noch weit darüber hinaus studierte Hubert Köb nebenberuflich bei der Sängerin Magda Gaspar Sologesang. Als Tenorsolist ist Hubert Köb sowohl im Bereich der Kirchenmusik als auch im Bereich des Musiktheaters in Vorarlberg, in der Schweiz und in Deutschland oft aufgetreten. Viele kennen ihn von den Opernaufführungen in Dornbirn, vom Musiktheater Vorarlberg, von den Werdenberger Schlossfestspielen, um nur ein paar Beispiele seines sehr erfolgreichen sängerischen Wirkens anzuführen. Seine Tätigkeit als Chorleiter ist nicht minder eindrucksvoll: als Chorleiter des Musiktheaters Vorarlberg oder der   Unterhaltungsgruppe Ludesch und der Kirchenchöre von Wolfurt und Schwarzach hat er immer für gediegene Wiedergaben gesorgt bzw. er tut das immer noch.

Salonvortrag „Die Widerständigen: Warum die Bergbäuerinnen im Alpenraum unverzichtbar sind“

Mi, 04.11.202609:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

In diesem Vortrag richten wir den Blick auf die Berglandwirtschaft im Alpenraum und be-schäftigen uns mit der Frage, wie sie trotz zunehmender ökonomischer Belastungen und struktureller Veränderungen fortbestehen kann. Dabei wird die Berglandwirtschaft nicht allein als Produktionsform verstanden, sondern als umfassende Lebensweise, die seit Generationen die Kulturlandschaft prägt und zugleich immer wieder Raum für neue, inno-vative Ansätze eröffnet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf ihrer Funktion als sozialer „Kitt“ in den Dörfern, wo landwirtschaftliche Arbeit, gemeinschaftliche Strukturen und lokale Identität eng miteinander verbunden sind. Darüber hinaus beleuchten wir die viel-fältigen Leistungen der Berglandwirtschaft für den Erhalt der Biodiversität sowie ihren Beitrag zum Klima- und Landschaftsschutz. Vor diesem Hintergrund gehen wir der Frage nach, welche Rolle Identität, Wissen und nachhaltige Praxis für eine zukunftsfähige Ent-wicklung spielen können. Abschließend diskutieren wir, welche gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen erforderlich sind, damit Bergbäuerinnen und Bergbauern auch in Zukunft ihre zentrale Rolle im Alpenraum wahrnehmen und ihren Beitrag für Ge-sellschaft und Umwelt leisten können.

Referentin: Assoz. Prof. Dr. Rike Stotten, Institut für Soziologie, Universität Innsbruck

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Salonvortrag "Verfolgung, Repression und Zwangsarbeit in der Sowjetunion der Stalin-Ära"

Mi, 02.12.202609:30 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Sonstiges

Verfolgung, Repression und Zwangsarbeit in der Sowjetunion der Stalin-Ära

Die frühe Sowjetunion war ein Staat, der von Gewalt, Bürgerkrieg und systematischem Terror geprägt wurde. Bereits unter Lenin entstand 1923 auf den Solowezki-Inseln das erste Sonderlager – der Anfang eines weitverzweigten Lagersystems, das sich in der Stalin-Ära zum repressiven GULag-Netzwerk ausweitete. Es diente vor allem der Einschüchterung und Kontrolle der Bevölkerung und prägt Russland und viele Nachfolgestaaten bis heute.

Auch Österreicherinnen und Österreicher gerieten in diesen Apparat – darunter der aus Czernowitz stammende Peter Demant. 1941 nach Sibirien deportiert, überlebte er zehn Jahre Lagerhaft an der Kolyma und blieb selbst nach Stalins Tod im Lagergebiet festgehalten. Erst in den 1970er Jahren konnte er nach Moskau übersiedeln; rehabilitiert wurde er 1991.

Ausgehend von Demants Lebensweg erinnert der Vortrag an die stalinistische Repression als Teil der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und eröffnet einen Zugang zu ihren bis heute spürbaren Auswirkungen.

Referent: Kurt Scharr, Professor für Österreichische Geschichte an der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte reichen von der Habsburgermonarchie bis zu Fragen von Raum, Grenze und Kulturlandschaft. Zuletzt publizierte er zum Franziszeischen Kataster in Österreichisch-Schlesien.

Weitere Informationen und Tickets unter www.falkenhorst.at.

Weihnacht auf Falkenhorst

Sa, 19.12.202615:00 Uhr

Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Feste, Feiern, Markt

Wenn sich die Dämmerung über den Park der Villa Falkenhorst legt und unzählige Lichter die alten Bäume zum Glühen bringen, dann ist sie wieder da – die ganz besondere Stimmung der „Weihnacht auf Falkenhorst“.
Die Bürgermeister der Region und der Verein Villa Falkenhorst laden herzlich ein, gemeinsam in diese zauberhafte Atmosphäre einzutauchen und den Beginn der Feiertage mit allen Sinnen zu genießen: Zwischen duftendem Glühmost, frisch gebackenen Küachle und herzhaftem Raclette finden sich Nachbarn, Familien und Freundeskreise zusammen, um das Jahr bei Lichterglanz und Musik ausklingen zu lassen. Das historische Anwesen und der weitläufige Park bieten dafür die wohl schönste Kulisse – festlich geschmückt, warm beleuchtet und von einer ganz eigenen Magie erfüllt.

Musikalisch begleitet wird der Nachmittag traditionell von den Musikerinnen und Musikern der Militärmusik Vorarlberg, die mit weihnachtlichen Klängen festliche Stimmung verbreiten. Der Falkenhorst-Chor fügt dem Abend eine weitere, vertraute, herzliche Note hinzu – ein gemeinsamer Klang, der weit über den Park hinaus trägt.

Auch die kleinen Besucherinnen und Besucher kommen voll auf ihre Kosten: Im Salon öffnet die Werkelstube von Sabine Burtscher ihre Türen und lädt zum fröhlichen Basteln ein – ein Ort, an dem kleine Hände große Kunstwerke entstehen lassen. Draußen funkelt das Steinlabyrinth im Lichterglanz und verwandelt den Park in ein leuchtendes Wintermärchen.

Doch die Weihnacht auf Falkenhorst steht nicht nur für Gemeinschaft und Genuss, sondern auch für Solidarität: Der Reinerlös des Abends kommt dem Verein Netz für Kinder zugute und unterstützt damit Familien und Kinder in schwierigen Lebenslagen – ein schöner Gedanke, der den Geist der Weihnacht auf besondere Weise lebendig macht.

So wird die Weihnacht auf Falkenhorst auch in diesem Jahr wieder zu einem Ort der Begegnung und des Miteinanders – ein Nachmittag, an dem man das Wesentliche spürt: Wärme, Musik, Lachen und das Gefühl, gemeinsam etwas Gutes zu tun.
Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher, die diesen besonderen Abend mit uns teilen und die Magie des Advents auf Falkenhorst erleben möchten.

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