Am Sontag, den 29. März starten um 17 Uhr die Internationalen Bludescher Orgelkonzerte in ihre bereits 56. Saison. Das Programm dieses Eröffnungskonzertes beinhaltet Orgelkompositionen von Girolamo Frescobaldi, Franz Xaver Schnizer und Jean Adam Guilain sowie Trompetenkompositionen von Giovanni Battista Viviani, Girolamo Fantini, Laurentius von Schnifis, Wolfgang Amadeus Mozart und Georg Friedrich Händel. Außerdem stehen zwei Stücke des im vergangenen November verstorbenen Vorarlberger Komponisten Gerold Amann auf dem Programm: die Echo-Fanfare für zwei Trompeten und das Orgelstück „Exit“ (als die letzte Komposition von Gerold Amann). Damit erinnern die Internationalen Bludescher Orgelkonzerte an Gerold Amann nicht nur als den Doyen der Vorarlberger Komponisten, sondern auch an ihren früheren Obmann. Dieses Eröffnungskonzert ist also auch eine Hommage a Gerold Amann.
Die ausführenden Künstler dieses Konzertes sind international renommierte Vorarlberger Musiker:
Bernhard Bär war nach seiner Ausbildung bei den Professoren Lothar Hilbrand und Hans Gansch Solo-Trompeter des Bruckner-Orchesters Linz und Professor an der dortigen Musikhochschule und ist nunmehr in analoger Stellung als Mitglied des Symphonie-Orchesters St. Gallen tätig. Dazu zusätzlich tritt er auch solistisch sowie zusammen mit seinen vier Geschwistern in der bestbekannten Formation „Familienmusik Bär“ auf.
Bernhard Lampert wurde von den Professoren Lothar Hilbrand, Markus Würsch und Herbert Walser-Breuss ausgebildet. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Rheintalischen Musikschule Lustenau – Höchst ist er auch Gründungsmitglied und organisatorischer Leiter des Vorarlberger Barockorchesters Concerto Stella Matutina und konzertiert als Spezialist für Alte Musik auch mit Ensembles wie z.B. „Armonico tributo“ auf internationalen Podien.
Die einzigartige historische Silbermann-Bergöntzle-Orgel der Bludescher St. Jakobskirche spielt bei diesem Eröffnungskonzert Bruno Oberhammer als der Künstlerische Leiter dieses Festivals.